PCODEX KEVELAERIENSIS
Ackte Reul
Familien-Kronik
Leberbrandt- und Wehner-Verlag, Herzogenrath, 1970, 21 Seiten

 
Der nunmehr anerkannte Familienforscher Heribert Reul sen. hatte sich länger schon mit dem Gedanken getragen, eine Familiengeschichte zu verfassen. Die liebe Verwandtschaft erkundigte sich von Zeit zu Zeit, zunehmend interessiert, nach dem aktuellen Stand der in Bewegung geratenen Forschungen.
1970 entschloss sich der Geneologe dazu, eine Art Zwischenbericht seiner Pionierstätigkeit herauszugeben und konnte bei diesem Unterfangen natürlich auf die Mithilfe seines Bruders Joachim bauen.
Noch bis 1972, als dann Band I des Familienbuches Reul erschien, durfte die im Matritzenverfahren vervielfältigte Broschüre („Jetzt schon 24 Exemplare") den neuesten Forschungstand in Angelegenheiten der bis dahin wenig begeisterten Verwandtschaft für sich reklamieren:

"Die Geschichte der Familie REUL setzt ein mit einer riesigen Überraschung, mit einem Forschungsergebnis, das eines allgemeinen Interesses sicher sein dürfte! Die ersten Reuls nannten sich nämlich gar nicht so!!! Mehr noch: Auch der wenige Milliarden Jahre später so gehäuft vorkommende Vorname „Matthias" ist für die erste Zeit, der Urzeit der Familie, auch nicht einmal in Bruchstücken – so „Matthes" oder „Matt" - nachweisbar. Nein, diese Reuls! – Der erste Reul war ein einzelner, von sich kein großes Aufhebens machender Einzeller. Er war hitzebeständig, lebte rechtschaffen und ernährte sich spartanisch einfach von Kohlendioxyd. [...usw, bis Seite 21]"